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Unsere Familie, führt schon in der 7. Generation die
“Krone”. Unser Motto, welches Ihnen in jedem Winkel unserer
Gastwirtschaft sichtbar werden kann, ist: “Mach anderen Freude, du
wirst erfahren, dass Freude freut.”
Seit 1865 liegt auf unserer Gastwirtschaft das
Schankrecht. Seit 1880 wird nun schon unter unserem Namen alles getan,
dass es Gästen und Freunden gut ergeht und Ihr Aufenthalt genussvoll
und kurzweilig wird.
Erstmals erwähnt wurde
es 1409. Es war ein Zehntspeicher des Fürsten Fuchs zu
Bimbach.
Die damalige
Grundfläche war entschieden Größer als die ab 1900. Ein Brand hat
einen
Großteil des damaligen Nebengebäudes vollkommen zerstört. Die
Schankstätte, die es
damals schon gab, befand sich genau dort, wo heute unsere Gaststube
ist.
Das es einmal eine
Metzgerei gewesen sein muss, verrät das Handwerkswappen neben
unserem Eingang. Es zeigt den Ochsen und die gekreuzten Werkzeuge
einer Metzgerei.
Als Brauerei war es im
späten 17. Jahrhundert eingetragen. Damals schon unter dem
Namen Apolt. Ob und wie diese Schreibweise etwas mit der heutigen
Familiengeschichte
zu tun hat, ist leider nicht vollständig geklärt.
Um das Jahr 1900 hatte die Gastwirtschaft auch
Gästezimmer, wie die Einträge im alten Gästebuch verraten. Aus dem
gesamten deutschen Landen, selbst aus Prag sind Anmeldungen
nachzulesen.
Ab diesem Zeitraum hat auch die jeweilige „Oma“ die
damaligen Rezepte fein säuberlich aufgeschrieben und nach Kategorien
sortiert. Diese alte Sammlung ist ein kleiner Schatz und heute mehr
den je der Quell unserer Inspiration.
Die Landwirtschaft
spielt noch bis zu meinem Opa, Friedrich Appold eine tragende Rolle.
Pferde, Rinder, Schweine und etliche Ackerflächen wurden bearbeitet.
Zum Vollerwerb
wurde es langsam durch meine Großeltern.
Was meine Eltern
Gertraud und Friedrich Geißel dann endgültig vollzogen haben. Meine
Mutter musste auch nicht lange nach meinem Vater suchen. Sein
Elternhaus ist genau
gegenüber dem Landgasthof.
Ihre Ausbildung hat Sie in einer damalig renommierten
Hauswirtschaftsschule in Würzburg begonnen. Danach noch eine Lehre in
der Vogelsburg, einem Augustiner-Stift in den Escherndorfer
Weinbergen, wo sie als einigste, bis heute evangelische Angestellte
war.
Nach diesen Lehrjahren half sie für ein Jahr im
elterlichen Betrieb, der Krone aus, bevor sie 1973 abermals für ein
Jahr auf die Vogelsburg ging. Dann arbeitete Sie in einem
Privathaushalt in Wiesentheid.
Seit 1990 führt und lenkte die “Traudel” die
traditionelle Gastwirtschaft mit modernem Flair und sicherem,
familiärem Geschick. Von Ihrer Mutter, die von allen liebevoll
“Großmodder” genannt wird, hat Sie alle fränkischen Küchenschätze
vermacht bekommen.
Die junge, moderne
aber dennoch auf fränkischer Basis beruhende Küche praktiziert nun
der Junior - Markus Geißel. Wenn mit Ihm die kulinarischen Pferde
durchgehen, kann man Gerichte wie Sauerkrautstrudel mit Hummer und
weißem Presssack genießen.
Seine Kreativität ist schier unerschöpflich, da er sich
vor allem die Wünsche seiner Gäste annimmt und damit immer neue
Gerichte einfallen lässt.
Ja und was währ
ich nur ohne mein „Mäuslé“, meiner Frau Kerstin. Auch Sie hat ihr
Hand-werk von der Pike auf gelernt. Als Hotelfachfrau war sie in allen
Häusern, ihrer Laufbahn sehr beliebt. Ihre Ruhe und Übersicht im
Service, ihre sichere Führung sowie ihr wohl niemals ausgehendes
Talent, Gäste zu unterhalten, macht sie für mich zum wertvollsten
Glied im Landgasthof „Zur Krone“.
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